Freitag, 9. mai 2008
Es ist schon erschreckend, wenn man überlegt, dass gerade Selbstständige immer mehr Arbeiten um die Einnahmen zu stabilisieren oder noch weniger zu verdienen als noch vor ein paar Jahren. Wenn man sich die Statistiken anschaut beziehen immer mehr Selbstständige neben ihren Einnahmen Harz 4 zur Aufstockung ihres Einkommens. Ab und an könnte man das Gefühl bekommen, dass dies alles vom Staat so gewollt ist.

Wer heute
"Die Zeit"
gelesen hat wurde damit konfrontiert, dass der Staat 2008 laut Schätzungen ein Minus von 1,2 Milliarden an Steuereinnahmen verbuchen wird. Die Minister wundern sich und betreiben Ursachenforschung. Doch mal ehrlich, diese Entwicklung war doch absehbar, wenn der Einzelne weniger Verdienst verbuchen kann, dann zahlt er auch weniger Steuern oder gar keine mehr. Die Armut in Deutschland greift um sich und der Staat kaschiert geschickt die Statistiken und wundert sich, dass trotz sinkender Arbeitslosenzahlen weniger Steuereinnahmen vorhanden sind. Muss man studieren um so ignorant zu sein und vorallem was muss ?

Wahrscheinlich sollte ein Studium in Politik als Grundlage dienen sich dem logischen Denken entziehen zu können, denn Mediziner, Juristen und Co können sehr wohl der Logik folgen und erleben selbst immer wieder wie bei Mehrarbeit weniger Einkommen entstehen kann.

Als Höhepunkt der ganzen Diskussion stellt sich der Nebenschauplatz der Diätendiskusion dar, wie passt diese in das Bild von sinkenden Steuereinnahmen? Na ganz klar, wir werden uns spätestens 2009 auf eine Steuererhöhung einstellen dürfen....muss doch jeder einsehen, dass Politiker eine Diätenerhöhung dringend benötigen um ihren Lebensstandard zu halten. Wer seinen eigenen halten möchte, der sollte sich dann vielleicht doch entschließen in die Politik zu wechseln oder Deutschland den Rücken zu kehren.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Kultur-Schock
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Montag, 5. mai 2008
Immer wieder hört man, dass Selbstständige ein aufwendiges Mahnwesen betreiben müssen, da immer mit den Zahlungen in Verzug geraten. Doch aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die meisten Auftraggeber Zahlungswillig sind und nicht einmal den vorgegebenen Zahlungsrahmen ausnutzen.

Schnelle Begleichung der Rechnungen gehört gerade bei zufriedenen Kunden zum guten Ton, denn schließlich möchten diese ja weiter als Kunden willkommen sein. Doch was kann man selbst dafür tun, dass es zu möglichst wenig Zahlungsausfällen kommt?

Die Frage stellte ich mir bereits vor einiger Zeit, da eine Kundin von mir dazu neigte immer später zu zahlen. Sicherlich hat sie selbst auch Probleme mit den Zahlungseingängen ihrer Kunden. Zwar wurde am Ende auf Nachfrage immer wieder freiwillig bezahlt, doch da es sich meist um Terminaufträge mit sehr engem Rahmen handelte und diese entsprechend immer wieder Nachtschichten erforderten, war meine Geduld irgendwann am Ende. Für mich war das große Problem die Unehrlichkeit, denn man hätte nur klar stellen müssen, dass sich der Turnus verschiebt, da die eigenen Kunden längere Zahlungsziele beanspruchen. An Stelle der Ehrlichkeit kammen jeden Monat neu Ausreden die oft sehr weit hergeholt waren.

Diese Kundin war die einzige Kundin mit der ich jemals Probleme hatte, alle anderen zahlten immer sofort und ohne Nachfragen. Dies liegt sicher daran, dass ich mir die Freiheit nehme Projekte auch nicht zu bearbeiten. Dies tue ich immer dann, wenn ich ein ungutes Gefühl habe. Nein, es sind nicht die kleinen Auftraggeber die Probleme machen, oft sind es gerade die Auftraggeber die nach außen als sehr groß auftreten.

Wer Großaufträge annimmt sollte deshalb immer klar Teilzahlungen vereinbaren. Denn so ist man vor größeren Zahlungsausfällen geschützt. Wenn Auftraggeber nicht bereit sind Teilzahlungen für bereits fertige Arbeitsabschnitte zu leisten, dann sind sie meist auch nicht bereit die Gesamtrechnung zügig zu überweisen.

Aufwendiges Mahnwesen gibt es bei mir nicht, denn dies kostet nur Zeit und Nerven. Meist ist es mit bestimmtem Ton getan und dies ist nur in den seltensten Fällen nötig. Aus dem Kollegenkreis hört man oft andere Erfahrungsberichte. Doch wen man genauer schaut fehlt hier einfach der Mut Projekte abzulehnen. Aufträge die mit einem flauen Gefühl im Magen angenommen werden, bringen am Ende nur Ärger und doch scheinen sich viele Freiberufliche in der Zwangslage jeden Auftrag ausführen zu wollen.

Sicher fehlt bei vielen Erfahrung und die Angst den Deal des Lebens zu verpassen, doch vollmundige Versprechungen und Tonnen von Arbeit ersetzen nicht die pünktliche Zahlung.

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Lebensalltag
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Montag, 28. april 2008
Ja, der letzte Beitrag ist schon paar Tage länger her. Lag einfach daran, dass die Telekom wegen eines neuen Betriebssystems im Moment nicht voran kommt. Naja, Verständnis habe ich bis zu einem gewissen Punkt für so etwas immer.

Aber der
Rosa Riese wäre nicht der Rosa Riese, wenn er nicht so gut wie alles versemmeln würde. Terminzusagen sind eigentlich nicht brauchbar, da man sich daran selten hält.

Nach einigen versprochenen
Rückrufen, die natürlich nicht kamen...hatte ich dann doch das Glück einen Mitarbeiter zu finden der sich sogar auskannte und schwups...DSL war innerhalb von 24 Stunden da.

Vielleicht sollte die Telekom von Zeitarbeit, Studenten und Auslagerungen mal wieder Abstand nehmen und zur Abwechslung das Fachpersonal behalten und nicht abbauen. Klar Kostenersparnis ist ja das A und O auch bei der Telekom, aber wenn es zu Lasten der Qualität geht, dann sollte sich der ehemalige Monopolist doch Gedanken machen.

Zumindest hatten meine Kunden dann doch zum größten Teil Verständnis und so darf ich jetzt jede Menge aufholen.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 10. april 2008
Ein Umzug ist schon so eine Sache für sich. Jeder der schon einen Umzug hinter sich gebracht hat, kennt sicher das Chaos. Kisten, Umzugskartons, Möbel die zum Teil nicht ins neue Zu-hause passen. Naja, auf jeden Fall gibt es da viel zu tun.

Doch wer mit Kind umzieht hat meist noch mehr zu tun, da sich meist Unmengen an Spielsachen in den Kinderzimmern versteckt und beim Umzug aus den Tiefen hervorkommt. Kinder können sich eben schwer von Sachen trennen und meist packt sie auch die Sammelwut (meine Tochter hat sich auf Steine spezialisiert und Schneekugeln).

Und wer natürlich auch noch wie ich im Home-Office arbeitet, hat eigentliche zwei Umzüge in einem, denn natürlich muss der ganze Bürokram mit und die ganze Technik. Also alles brav in Kisten mit guter Beschriftung verstauen und nach Wichtigkeit sortieren, damit man dann sofort weiter arbeiten kann. Theoretisch ist das ja alles immer relativ einfach, doch in der Praxis sieht es ja meist etwas anders aus, denn gerade wenn man schon fast alles verpackt hat, braucht man natürlich von den unwichtigen Sachen dann doch noch etwas. Naja, also einmal durchwühlen und dann wieder ab in den Umzugs-und Arbeitsalltag.

Doch im ganzen Chaos scheint alles noch zu funktionieren. Kind, Kochen, Wäsche, Arbeit, Einpacken, alles gut im Griff. Doch es gibt einfach Faktoren auf die man keinen Einfluss hat, so wie die liebe Telekom. Trotz beauftragtem Umzugsservice (vor ca. 5 Wochen) hakt es dann doch gewaltig, denn vor zwei Wochen auf meine Nachfrage warum noch keine Bestätigung eingegangen ist, wurde im System zwar die Kündigung des alten Anschlusses gesehen, aber der Umzug nicht. Am selben Tag kam ein Schreiben in dem der Umzug allerdings bestätigt war. Naja, also noch ein Anruf und nun staun, war gar nichts mehr im System, dafür war der Auftrag jetzt jedoch im Internet abrufbar.

Es geht um einen Umzug zwei Straßen weiter, also sogar das gleiche Wählamt, somit dürfte es kein Problem sein, das Ganze einfach zu verlegen. Ist es aber dann doch, denn DSL ist so eine böse Geschichte, DSL kann man nicht einfach umlegen, da bedarf es schon einer Einspeisung per Hand und so was kann und will die Telekom natürlich nicht einplanen, da heißt es ja mal grundsätzlich wird nachgebucht. Naja klar, festen Termin bekommt man für so etwas auch nicht, wird halt irgendwann im Laufe einer Woche gemacht. Auf konkrete Fallschilderung hin, gibt die Telekom dann doch die Auskunft es ist innerhalb von ein bis zwei Tagen möglich...aber natürlich nur, wenn man erklärt, dass einem ein normaler Telefonanschluss mal rein gar nichts nützt.

Morgen ist es dann so weit, die Telekom schaltet hier ab, wenn natürlich am neuen Standort angeschalten wird steht in den Sternen (laut Brief auch morgen, laut Mitarbeiter garantiert nicht morgen). Also überraschen lassen und fröhlich eine automatische Rückantwort für eingehende Mails  einrichten, dann man möchte ja die Kunden wissen lassen, warum man vielleicht keine Rückantwort senden kann.

Auch der Blog wird dann ruhen bis die Telekom auch DSL zaubern kann (so schwer ist es eigentlich nicht, war selbst bei der Konkurrenz in der Kundenbetreuung tätig). Vielleicht überrascht mich ja dann die Telekom in meinem ganzen Chaos und schafft es doch - Hoffnung stirbt zu letzt... ;-)


von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Montag, 7. april 2008
Immer mehr Menschen gehen einer Bildschirmarbeit nach. Gerade im Home-Office ist es oft schwierig sich vom Terminstress frei zu machen und sich um die eigene Gesundheit zu kümmern. Wer zu lange wartet bevor er die tägliche Bewegung mit in den Tagesplan aufnimmt, der bekommt die Folgen oft schmerzhaft zu spüren.

Verspannungen sind hier noch das geringste Übel, da diese relativ einfach wieder gelöst werden können. Doch die Volkskrankheit Rückenleiden kommt nicht von ungefähr, denn oft kommt es zu eklatanten Haltungsschäden die kaum mehr regulierbar sind, denn mit der Zeit passt sich natürlich die Wirbelsäule den Fehlhaltungen an.

Wer den ganzen Tag am Bildschirm verbringt sollte sich doch wenigstens dazu aufraffen in den Abendstunden seine Entspannung nicht vor dem Fernseher in einer weiteren Fahhaltung zu suchen. Bewegung heißt das Zauberwort!!! Ja, auch Bewegung kann Entspannung sein, auch wenn der Anfang manchmal schwer fällt. Es muss auch nicht die sportliche Herausforderung sein, der Rücken dankt es auch schon, wenn täglich ein längerer Spaziergang in einem zügigen Tempo auf dem Plan steht.

Da gerade Mütter häufig im Home-Office arbeiten und immer beim Thema Sport die Kinder vorgeschoben werden, kann man nur sagen, Spaziergänge kommen auch den Kindern zu gute und deshalb lassen sie sich gut zum täglichen Familienevent umfunktionieren. Zeitmangel zählt hier nicht, dann man kann auch beim Laufen Rechenaufgaben üben oder Gedichte aufsagen und mal ganz ehrlich, so ab und an schadet es auch nicht einfach mal den Kindern zuzuhören.

Wem der Stress Rückenschmerzen verursacht, der kann natürlich dem ganzen entgegenwirken in dem er sich eine geeignete Entspannungstechnik sucht und diese dann auch anwendet. Für Mütter ist zum Beispiel Yoga eine gute Idee, da dies auch schon für kleinere Kinder geeignet ist und man so die Kinder mit einbinden kann.

Auch kleine Bewegungseinheiten während der Arbeit sind ein absolutes Muss, da man nach einer Runde Bewegung auch wieder entspannter arbeiten kann und somit sehr viel Zeit spart. Bei Müdigkeit ist Frischluft immer noch das beste Aufputschmittel und deshalb statt den zehnten Kaffee zu kochen , einfach mal eine Runde um den Block laufen. Im Übrigen kann eine Steigerung der Bewegung nicht schaden und Frischluft schon zwei mal nicht.




von Tanja Tasci veröffentlicht in: Trickkiste Community: Balance
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Samstag, 5. april 2008
Die Organisation ist ja bekanntlich das A und O jeder Selbstständigkeit. Gerade im Home-Office Bereich ist sie unverzichtbar. Wer mehrere Projekte gleichzeitig bearbeitet ist darau angewiesen den Überblick zu behalten, sonst kann es sehr schnell passieren, dass etwas liegen bleibt.

Projektplanung ist also gar nicht so einfach, doch man kann sehr schnell eine Übersicht bekommen und diese auch immer aktuell halten. Wer jetzt automatisch an das berühmteOutlook denkt und an die schönen Termine die er hier einträgt, der denkt wie viele Menschen die im Home-Office arbeiten. Doch wer Outlook nutzt hangelt sich meist von  Termin zu Termin und hat das Gefühl immer der Zeit hinterher zu rennen.

Es geht auch einfacher und vorallem flexibler. Das Zauberwort heißt My Life Organized. Ja genau, nicht Termine legen, sondern das eigene Leben organisieren. Hierfür eigenet sich MLO viel besser als jeder starre Terminkalender.

Das Programm kann kostenlos für 30 Tage getestet werden und wer einmal entdeckt hat wie einfach eine perfekte Organisation funktionieren kann, der wird nie mehr darauf verzichten wollen. Einen Testlauf mit MLO gibt es
hier.

Würde mich freuen hier eure Meinung dazu zu lesen. Leider gibt es das Programm bis jetzt nur in Englischer Sprache.

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Trickkiste Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 3. april 2008
Vier Erstklässler diskutieren was sie später einmal werden möchten, darunter meine Tochter. Die drei Mädels sind unterschiedlich wie sie nur sein können und der Junge kommt kaum zu Wort, fast wie im echten Leben.

Sonja tönt laut los, ich will wenn ich groß bin Mama werden, genau wie meine Mama, da kann man dann den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen und Fernsehen. Wohl gemerkt, Sonjas Mama geht täglich drei Stunden arbeiten wenn Marinna und ihre zwei Geschwister in der Schule sind.

Entsetzt schaltet sich Susi ein, wie deine Mama sitzt den ganzen Tag auf dem Sofa, also ich will auch heiraten und dann wie meine Mama zwei Babys und im Büroarbeiten, nur wenn ich heirate, dann einen Mann der nicht wie Papa so viel arbeitet.

Paul zuckt die Achseln, also ich werde Papa wenn ich groß bin und dann werde ich noch Jäger. Wenn ich aber Papa bin, dann spiel ich ganz viel mit meinem Kind und nehme es auch mit in den Wald. Naja und Glaser wie Papa und Feurwehrmann und sowas mache ich dann auch noch, das geht schon nebenbei alles.

Da fragt Sonja meine Tochter: "Und du? Heiratest du auch und bekommst auch ganz viele Kinder?". Meine Tochter antwortet mit Bestimmtheit: "Also ich will dann erst Mal arbeiten, heiraten kann man später immer noch".

Paul schaut entsetzt: "Wie du willst nicht heiraten? Naja, ich aber schon. Wenn du zu lange wartest, dann gibt es keine Männer mehr".

Sonja fragt: "Was arbeitet eigentlich deine Mama?".

Meine Tochter strahlt übers ganze Gesicht und sagt voller Stolz: "Also meine Mama schreibt, die kann wirklich schreiben und so ab und an schreibt sie sogar Mal ein Buch für mich. Aber meistens schreibt Mama andere Sachen, weil sie damit ihr Geld verdient".

Sonja sagt grinsend: "Meinst du deine Mama kann für das Bilderbuch was ich gemalt habe auch etwas schreiben? Ich geb ihr auch mein Eisgeld, meinst du das reicht?"

Naja, den gefallen hab ich Sonja getan und natürlich durfte Sie ihr Eisgeld behalten. Doch in diesem Vierergespräch wird wieder einmal deutlich, dass Kinder ihre Eltern als Vorbild nehmen und nur wahrnehmen was sie auch sehen. Da ich zu hause arbeite weiß meine Tochter genau was ich tue. Bei Susi sind Ausflüge in Mamas Büro an der Tagesordnung. Sonja erlebt ihre Mutter einfach nur als Mutter und Hausfrau, da wenn Mama arbeitet es ja keiner sieht. Und Paul, ja Paul, Paul möchte einfach Papa gefallen und das ist manchmal gar nicht so einfach.



von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Balance
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Dienstag, 1. april 2008
Ja, die Frage aller Fragen, was ist heute Arbeit wert, die stellt sich manchmal schon. Immer wieder verkaufen Menschen ihre Leistungen unter deren Wert und so gibt es zahlreiche "Ein-Euro-Kräfte" die selbstständig im Home-Office arbeiten.

Nein, kein staatlich verordneter Ein-Euro-Job, sondern das Ganze geschieht freiwillig. Beschwerten von diesen freiwilligen Ein-Euro-Kräften möchte ich gar nicht hören, denn man verfällt dem Wahn Aufträge um jeden Preis zu bekommen. Dank My Hammer und Co, wird es den Menschen schwer gemacht, denn hier überwiegt der Reiz zu gewinnen und der Preiskampf nach unten scheint kein Ende zu nehmen. Traurig ist nur, dass den Gewinnern oft erst hinterher klar wird, dass sie zwar den Auftrag erhalten, aber am Ende drauf zahlen und oft noch nicht ein Mal kostendeckend arbeiten. Auch die Hoffnung auf besser bezahlte Folgeaufträge ist eine Illusion, denn welcher Kunde zahlt freiwillig mehr als er zahlen muss.

Sicher nehmen zahlreiche Auftraggeber Abstand von solchen Auktionsplattformen, da bei den Dumpingpreisen oft die Qualität auf der Strecke bleibt. Doch wer sich an der Front der Home-Office Beschäftigten etwas genauer umschaut wird sehr schnell feststellen, dass nur ungefähr ein Viertel Erfolg hat und von den eigenen Umsätzen leben kann. Dies liegt allerdings an einer guten Preiskalkulation, denn man muss nicht jeden Auftrag um jeden Preis annehmen. Doch dies scheint vielen Home-Office Selbstständigen abzugehen und somit stellt sich die Frage ob es nicht besser wäre sich doch ein Mal die kaufmännischen Grundlagen zu erlernen. Nur wer kalkulieren kann und effizient arbeitet wird auch Gewinne erzielen, dies gilt natürlich für jede Art von Selbstständigkeit.

Nur wer weiß was die eigene Leistung wert ist und diese auch verkaufen kann, schafft es sich im Home-Office eine Existenz aufzubauen und auch dauerhaft erfolgreich zu sein. Eine gute Aquise und natürlich auch ein gewisses Verhandlungsgeschick ist das A und O jeder Selbstständigkeit und nur wer beides an den Tag legt sollte den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Leider gibt es viel zu viele Menschen die den Wert ihres eigenen Tuns nicht einschätzen können.



von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Lebensalltag
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Samstag, 29. märz 2008
Sicher kennt den Spruch jeder und jeder hat ihn schon zu hören bekommen, "Zeit ist Geld". Doch ist die Geichsetzung wirklich richtig?

Viele Menschen haben viel Zeit, doch meist wenig Geld und dann gibt es die andere Fraktion die haben wohl viel Geld und keine Zeit und oh staun, es gibt dann auch noch die Gruppe die Beides hat, die schaffen es tatsächlich Zeit und Geld zu haben.

Überlegt man etwas dann kann Zeit und Geld nie in direktem Zusammenhang gesetzt werden und so ist der alte Spruch dann doch nicht mehr so weise wie er auf den ersten Blick erscheinen mag.

Würde der Spruch so stimmen, dann würde man jemanden den man die Zeit stiehlt ja auch im selben Moment auch Geld stehlen und umgekehrt, dass könnte eine neue Welle von Strafanzeigen nach sich ziehen, denn bislang war Zeit stehlen noch nicht strafbar, dafür aber sehr beliebt bei so manchem.

Die andere Frage die sich stellt, wie viel Geld ist Zeit wert, eigentlich haben wir doch alle gleich viel Zeit, ein Tag hat schließlich bei jedem 24 Stunden, also müssten wir doch auch alle gleich viel Geld haben - scheint also ein grober Fehler im System zu sein.

Mal ehrlich nur wer Zeit und Geld in einem vernünftigen Verhältnis hat, der kann sich glücklich schätzen, denn was nützt Geld ohne Zeit und Zeit ohne Geld.

Aber falls der Spruch stimmt höre ich  jetzt lieber auf euch eure Zeit zu stehlen, denn sonst könnte es, bei einer Gleichsetzung mit Geld, zu zahlreichen Strafanzeigen kommen ;-) .

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Kultur-Schock
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Samstag, 29. märz 2008
Nach einem langen Arbeitstag ist es oft eine Kunst sich zu erholen.  Manchmal verfolgt einen eben auch in der Erholungsphase der Alltagsstreß und nicht immer schafft man es wirklich abzuschalten. Oft sind Schlafstörungen und Unausgeglichenheit die Folge.

Die Balance für sich selbst zu finden fällt daher oft schwer. Erfahrungsgemäß bekommen Frauen und Männer es gleichermassen gut oder schlecht hin. Doch die Arten wie man sich erholt sind oft sehr unterschiedlich.  Um zur Ruhe zu kommen, sollte man laut einigen Weisen Büchern Rituale einführen an die man sich jeden Abend hält, auch ein festgelegter Tagesrhythmus soll helfen.

Doch wer kann so etwas schon wirklich? Um sich an einen starren Tagesrhythmus halten zu können müsste man Außeneinflüsse abschalten können, denn wie oft kommt auf die schnelle irgendetwas wichtiges oder die Arbeitszeit verlängert sich ohne Vorwarnung, Kinder werden Krank, Freunde und Bekannte fragen um Hilfe an. Da wird es für die meisten Menschen mit der Umsetzung von festen Zeiten schon etwas eng, zudem würde auch jede Menge Disziplin dazu gehören.

Ich gehöre leider zu der Fraktion die einen Festgeschriebenen Tagesrhythmus als Stress empfinden, denn ich habe bei so etwas immer das Gefühl der Zeit hinterher zu sein. Flexible Tagesgestaltung lautet für mich das Zauberwort. Sich Tagesaufgaben zurechtlegen und diese in der persönlichen Wichtigkeitsreihenfolge abarbeiten und somit auch flexibel und schnell auf Außeneinflüsse reagieren zu können, zwar ist auch so etwas manchmal mühsam, aber immerhin umgeht man so den Wettlauf mit der Uhr.

Erholungsphasen können somit für mich auch wenige Minuten der Entspannung sein, die einfach zwischen der Bewältigung einzelner Aufgaben so ab und an Mal sein müssen, aber auch am Abend einfach Mal eine Stunde nichts tun, bzw. eben etwas für mich persönlich tun.

Was wirkliche Entspannung ist kann wohl nur jeder für sich selbst entscheiden, aber ich denke Ruhepunkte im Leben sollte sich jeder gönnen und das Abschalten ist wohl wirklich zum Teil  Übungssache und fällt in bestimmten Lebenphasen auch einfach schwerer.

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Trickkiste Community: Balance
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