Die größte Falle für alle Selbstständigen und vor allem für alle die im Home-Office arbeiten ist und bleibt die
Selbstmotivation. Sich zu motivieren mit der Arbeit anzufangen ist zum Glück meist weniger das Problem. Doch oft genug verfängt man sich immer wieder in der Vermischung zwischen Arbeitsplatz und
Wohnraum.
Da ist die Waschmaschine die man nur schnell Mal einschaltet, weil sowas geht ja nebenher. Das Telefon klingelt und Oma oder Freundin
wollen nur schnell etwas erzählen.Die Kinder die schnell Mal abgeholt oder gebracht werden müssen. Die Spülmaschine die auch Mal
schnell nebenbei ausgeräumt wird. Da ist der Briefträger der klingelt und fragt ob man nicht für den Nachbarn ein Paket annehmen könnte
und vieles mehr.
Sicher kennen viele das Problem, denn alle diese kleinen Unterbrechungen und Störungen reißen einen aus dem Arbeitsalltag heraus und am Abend fragt man sich total erledigt, warum man mit seinen
Projekten nicht weiter gekommen ist. Meistens hängt man dann wegen irgendwelcher Abgabetermine noch ein paar Stündchen dran und fällt total übermüdet ins Bett um am nächsten Morgen etwas früher
aufzustehen.
Viele Selbstständige scheitern genau an diesem Teufelskreis, der jeden Tag von neuem beginnt wenn man ihm kein Ende setzt.
Gliedern Sie Ihren Tag klar auf und sorgen Sie auch für entsprechende Freiräume in denen eben Zeiten sind, wo auch Kinder und Haushalt berücksichtigt werden können. Planen Sie nie mit Outlook, da
dieses Planungsmodul zu starr ist und Sie immer das Gefühl haben werden hinter irgendwelchen Terminen hinterher zu hecheln.
Seien Sie ehrlich zu sich selbst und analysieren Sie Ihren Tagesablauf kritisch. Ähnelt er wirklich dem wie er im Büro wäre...wahrscheinlich eher nicht...aber damit sind Sie mit Sicherheit nicht
alleine. Optimierung des Arbeitsalltags kann auch kreativ geschehen und kann auch ohne starre Büroregeln stattfinden. Dazu in den nächsten Tagen Tipps und Tricks die der Selbstmotivation
dienen....