Donnerstag, 10. april 2008
Ein Umzug ist schon so eine Sache für sich. Jeder der schon einen Umzug hinter sich gebracht hat, kennt sicher das Chaos. Kisten, Umzugskartons, Möbel die zum Teil nicht ins neue Zu-hause passen. Naja, auf jeden Fall gibt es da viel zu tun.

Doch wer mit Kind umzieht hat meist noch mehr zu tun, da sich meist Unmengen an Spielsachen in den Kinderzimmern versteckt und beim Umzug aus den Tiefen hervorkommt. Kinder können sich eben schwer von Sachen trennen und meist packt sie auch die Sammelwut (meine Tochter hat sich auf Steine spezialisiert und Schneekugeln).

Und wer natürlich auch noch wie ich im Home-Office arbeitet, hat eigentliche zwei Umzüge in einem, denn natürlich muss der ganze Bürokram mit und die ganze Technik. Also alles brav in Kisten mit guter Beschriftung verstauen und nach Wichtigkeit sortieren, damit man dann sofort weiter arbeiten kann. Theoretisch ist das ja alles immer relativ einfach, doch in der Praxis sieht es ja meist etwas anders aus, denn gerade wenn man schon fast alles verpackt hat, braucht man natürlich von den unwichtigen Sachen dann doch noch etwas. Naja, also einmal durchwühlen und dann wieder ab in den Umzugs-und Arbeitsalltag.

Doch im ganzen Chaos scheint alles noch zu funktionieren. Kind, Kochen, Wäsche, Arbeit, Einpacken, alles gut im Griff. Doch es gibt einfach Faktoren auf die man keinen Einfluss hat, so wie die liebe Telekom. Trotz beauftragtem Umzugsservice (vor ca. 5 Wochen) hakt es dann doch gewaltig, denn vor zwei Wochen auf meine Nachfrage warum noch keine Bestätigung eingegangen ist, wurde im System zwar die Kündigung des alten Anschlusses gesehen, aber der Umzug nicht. Am selben Tag kam ein Schreiben in dem der Umzug allerdings bestätigt war. Naja, also noch ein Anruf und nun staun, war gar nichts mehr im System, dafür war der Auftrag jetzt jedoch im Internet abrufbar.

Es geht um einen Umzug zwei Straßen weiter, also sogar das gleiche Wählamt, somit dürfte es kein Problem sein, das Ganze einfach zu verlegen. Ist es aber dann doch, denn DSL ist so eine böse Geschichte, DSL kann man nicht einfach umlegen, da bedarf es schon einer Einspeisung per Hand und so was kann und will die Telekom natürlich nicht einplanen, da heißt es ja mal grundsätzlich wird nachgebucht. Naja klar, festen Termin bekommt man für so etwas auch nicht, wird halt irgendwann im Laufe einer Woche gemacht. Auf konkrete Fallschilderung hin, gibt die Telekom dann doch die Auskunft es ist innerhalb von ein bis zwei Tagen möglich...aber natürlich nur, wenn man erklärt, dass einem ein normaler Telefonanschluss mal rein gar nichts nützt.

Morgen ist es dann so weit, die Telekom schaltet hier ab, wenn natürlich am neuen Standort angeschalten wird steht in den Sternen (laut Brief auch morgen, laut Mitarbeiter garantiert nicht morgen). Also überraschen lassen und fröhlich eine automatische Rückantwort für eingehende Mails  einrichten, dann man möchte ja die Kunden wissen lassen, warum man vielleicht keine Rückantwort senden kann.

Auch der Blog wird dann ruhen bis die Telekom auch DSL zaubern kann (so schwer ist es eigentlich nicht, war selbst bei der Konkurrenz in der Kundenbetreuung tätig). Vielleicht überrascht mich ja dann die Telekom in meinem ganzen Chaos und schafft es doch - Hoffnung stirbt zu letzt... ;-)


von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Kommentare

Na dann - Viel Glück!

lg, nicole
Kommentarnr.: 1 Gepostet von: équilibriste (Website) am: 10.04.2008 09:23:29
Ja, Glück kann man bei der Telekom brauchen und vorallem gute Nerven, naja suche mir halt wenn alles schief läuft den nächsten Hotspot, so Tage in Hotels, Cafés und bei Mc, können ja auch ganz neue Sichtweisen bringen *grins* Home-Office on the Road oder so...

LG
Tanja
Antwort von: Tanja Tasci (Website) am: 10.04.2008 10:31:03

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