Mittwoch, 21. mai 2008
Jeder Freiberufler kennt es, auch wenn genug Aufträge da sind, sollte tägliche Auftragssuche selbstverständlich sein. Gerade in Zeiten in denen aktuelle Aufträge kaum geschafft werden können, wird die Auftragssuche oft unter den Tisch fallen lassen. Das böse Erwachen kommt danach, denn viele Selbstständige und Freiberufler kämpfen immer wieder mit Auftragslücken.

Wer sich auf Auftragssuche begibt, sollte dies allerdings immer effektiv machen. Täglich sollten ca. 30 Minuten für die Auftragssuche reserviert sein. Hier gehört auch der Kontakt zu ehemaligen Auftraggebern dazu, denn durch Empfehlungen oder Folgeaufträge wird die Auftragssuche erheblich leichter.

Doch eines ist klar, im Kampf um neue Aufträge entscheidet nicht ausschließlich der Preis und dies sollte Freiberuflern bewusst sein. Wer versucht rein über den Preis zu punkten, wird sehr bald merken, dass die Qualität der Aufträge nachlässt und somit der Arbeitsalltag auch beschwerlicher wird.

Gepunktet sollte durch Individualität und Service werden. Lernen dem Kunden mehr zu vermitteln wie eine reine Dienstleistung...scheinbar nicht so einfach. Immer wieder denken Freiberufler im Home-Office über den Preis alles andere in Relation zu setzen. Doch Auftraggeber erwarten mehr, denn Freiberufler gibt es viele und die Zahl steigt. Individuelle Wege gehen und eigene Ideen verwirklichen ist der erste Schritt sich von der Masse abzuheben.

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Lebensalltag
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Montag, 19. mai 2008
Haben auch Sie schon einen Anruf von Google erhalten?

Naja, mir wurde heut Vormittag die Ehre zu Teil einen Anruf von einem netten Mitarbeiter von Google zu erhalten. Nein, ich habe nichts angestellt und gegen keine Richtlinie von Google verstossen. Auch habe ich keine in SEO Kreisen so gefürchtete Abstrafung erhalten. Wobei ich auch nicht glaube, dass Google sich die Mühe macht für Abstrafungen irgendwelcher überoptimierter Internetseiten anzurufen. Da lässt Google die SEOs lieber rätseln warum der durch harte Optimierung erreichte Pagerank auf einmal flöten ist und die Seite eventuell komplett aus dem Google Index verschwunden ist.

Nein, Google interessiert sich dafür Kunden für ihr Webeprogramm Google Adwards zu gewinnen und hier neue bzw. größere Umsätze zu generieren. Das schöne an der Sache ist, Google macht sich doch tatsächlich die Mühe und bietet eine kostenlos Kampagnenplanung an. Die von SEOs geliebten Keywörter werden für die Anzeigen optimal herausgefiltert und die netten Google Mitarbeiter bieten sich an kostenlos mit dem Kunden die Zielsetzungen zu optimieren. So macht doch Anzeigenschalten richtige Spaß. Die Arbeit wird kostenlos abgenommen und man darf sogar 4 Wochen lang immer wieder kostenlosen Suport in Anspruch nehmen und somit den Googlemitarbeitern noch mehr Arbeit aufhalsen.

Hört sich zu schön an um wahr zu sein? Ja, sicher doch, es handelt sich ja auch nur um eine Aktion. Diese soll nicht aktiven Kunden den Ansporn geben fleissig Google Adwords zu nutzen. Sicherlich bekommt man nach den 4 Wochen Probe weiterhin die Hilfe bei der Kampagnenplanung, allerdings wird Google dann wohl eine Preisliste schicken.

Aber sicher ist es eine Möglichkeit eigene Kampagnen doch mal direkt mit Feedback von Google zu planen und vielleicht lohnt es sich ja wirklich in Kontakt mit den netten Google Mitarbeitern zu bleiben.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Kultur-Schock
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Montag, 5. mai 2008
Immer wieder hört man, dass Selbstständige ein aufwendiges Mahnwesen betreiben müssen, da immer mit den Zahlungen in Verzug geraten. Doch aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die meisten Auftraggeber Zahlungswillig sind und nicht einmal den vorgegebenen Zahlungsrahmen ausnutzen.

Schnelle Begleichung der Rechnungen gehört gerade bei zufriedenen Kunden zum guten Ton, denn schließlich möchten diese ja weiter als Kunden willkommen sein. Doch was kann man selbst dafür tun, dass es zu möglichst wenig Zahlungsausfällen kommt?

Die Frage stellte ich mir bereits vor einiger Zeit, da eine Kundin von mir dazu neigte immer später zu zahlen. Sicherlich hat sie selbst auch Probleme mit den Zahlungseingängen ihrer Kunden. Zwar wurde am Ende auf Nachfrage immer wieder freiwillig bezahlt, doch da es sich meist um Terminaufträge mit sehr engem Rahmen handelte und diese entsprechend immer wieder Nachtschichten erforderten, war meine Geduld irgendwann am Ende. Für mich war das große Problem die Unehrlichkeit, denn man hätte nur klar stellen müssen, dass sich der Turnus verschiebt, da die eigenen Kunden längere Zahlungsziele beanspruchen. An Stelle der Ehrlichkeit kammen jeden Monat neu Ausreden die oft sehr weit hergeholt waren.

Diese Kundin war die einzige Kundin mit der ich jemals Probleme hatte, alle anderen zahlten immer sofort und ohne Nachfragen. Dies liegt sicher daran, dass ich mir die Freiheit nehme Projekte auch nicht zu bearbeiten. Dies tue ich immer dann, wenn ich ein ungutes Gefühl habe. Nein, es sind nicht die kleinen Auftraggeber die Probleme machen, oft sind es gerade die Auftraggeber die nach außen als sehr groß auftreten.

Wer Großaufträge annimmt sollte deshalb immer klar Teilzahlungen vereinbaren. Denn so ist man vor größeren Zahlungsausfällen geschützt. Wenn Auftraggeber nicht bereit sind Teilzahlungen für bereits fertige Arbeitsabschnitte zu leisten, dann sind sie meist auch nicht bereit die Gesamtrechnung zügig zu überweisen.

Aufwendiges Mahnwesen gibt es bei mir nicht, denn dies kostet nur Zeit und Nerven. Meist ist es mit bestimmtem Ton getan und dies ist nur in den seltensten Fällen nötig. Aus dem Kollegenkreis hört man oft andere Erfahrungsberichte. Doch wen man genauer schaut fehlt hier einfach der Mut Projekte abzulehnen. Aufträge die mit einem flauen Gefühl im Magen angenommen werden, bringen am Ende nur Ärger und doch scheinen sich viele Freiberufliche in der Zwangslage jeden Auftrag ausführen zu wollen.

Sicher fehlt bei vielen Erfahrung und die Angst den Deal des Lebens zu verpassen, doch vollmundige Versprechungen und Tonnen von Arbeit ersetzen nicht die pünktliche Zahlung.

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Lebensalltag
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Dienstag, 1. april 2008
Ja, die Frage aller Fragen, was ist heute Arbeit wert, die stellt sich manchmal schon. Immer wieder verkaufen Menschen ihre Leistungen unter deren Wert und so gibt es zahlreiche "Ein-Euro-Kräfte" die selbstständig im Home-Office arbeiten.

Nein, kein staatlich verordneter Ein-Euro-Job, sondern das Ganze geschieht freiwillig. Beschwerten von diesen freiwilligen Ein-Euro-Kräften möchte ich gar nicht hören, denn man verfällt dem Wahn Aufträge um jeden Preis zu bekommen. Dank My Hammer und Co, wird es den Menschen schwer gemacht, denn hier überwiegt der Reiz zu gewinnen und der Preiskampf nach unten scheint kein Ende zu nehmen. Traurig ist nur, dass den Gewinnern oft erst hinterher klar wird, dass sie zwar den Auftrag erhalten, aber am Ende drauf zahlen und oft noch nicht ein Mal kostendeckend arbeiten. Auch die Hoffnung auf besser bezahlte Folgeaufträge ist eine Illusion, denn welcher Kunde zahlt freiwillig mehr als er zahlen muss.

Sicher nehmen zahlreiche Auftraggeber Abstand von solchen Auktionsplattformen, da bei den Dumpingpreisen oft die Qualität auf der Strecke bleibt. Doch wer sich an der Front der Home-Office Beschäftigten etwas genauer umschaut wird sehr schnell feststellen, dass nur ungefähr ein Viertel Erfolg hat und von den eigenen Umsätzen leben kann. Dies liegt allerdings an einer guten Preiskalkulation, denn man muss nicht jeden Auftrag um jeden Preis annehmen. Doch dies scheint vielen Home-Office Selbstständigen abzugehen und somit stellt sich die Frage ob es nicht besser wäre sich doch ein Mal die kaufmännischen Grundlagen zu erlernen. Nur wer kalkulieren kann und effizient arbeitet wird auch Gewinne erzielen, dies gilt natürlich für jede Art von Selbstständigkeit.

Nur wer weiß was die eigene Leistung wert ist und diese auch verkaufen kann, schafft es sich im Home-Office eine Existenz aufzubauen und auch dauerhaft erfolgreich zu sein. Eine gute Aquise und natürlich auch ein gewisses Verhandlungsgeschick ist das A und O jeder Selbstständigkeit und nur wer beides an den Tag legt sollte den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Leider gibt es viel zu viele Menschen die den Wert ihres eigenen Tuns nicht einschätzen können.



von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Lebensalltag
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Freitag, 28. märz 2008
Mysterien auf der Welt gibt es viele und manche werden wohl nie gelöst werden. Doch manchmal muss ich schon schmunzeln, denn alles kann doch nun wirklich kein Zufall sein - oder etwa doch?

Gerade im Home-Office gibt es so manche Mysterien mit denen man sich immer Mal wieder rumschlägt. Eines davon ist sicherlich die Technik, die von einer Minute auf die andere beschließt den Dienst zu verweigern. Warum findet der PC den Scanner nicht mehr, obwohl er vor einer Minute noch Verbindung hatte und niemand etwas an den Konfigurationen geändert hat? Warum verschwinden Dateien vom PC oder werden sinnlos ungewollt verschoben? Fragen über Fragen mit denen man sich immer Mal wieder rum schlägt.

Ein weiteres Mysterium welches jeden Freiberufler turnusmäßig trifft ist sicher  die Auftragslage. Zum Glück purzeln bei mir immer genügend Aufträge rein und eigentlich gibt es nie Leerlaufe, noch nicht Mal an den Wochenenden. Doch faszinierend finde auch ich, dass Aufträge meist in Gruppen auftreten. Nein, nicht von einem Auftraggeber, sondern wenn ein Auftraggeber beschließt zu ordern, dann scheint es wie eine Grippe um sich zu greifen. Plötzlich werden aus einem Auftrag zehn. Meist tritt dieses Mysterium tage- oder wochenweise auf. Nach ausgiebiger Beobachtung des Ganzen kann ich feststellen, es hat nichts mit der Mondphase zu tun. Aber irgendwelche Kräfte könnten da schon im Spiel sein. Klar nach Feiertagen und Urlaubszeiten kommt es meist zu Auftraghochs, das erscheint auch logisch. Doch dieses gruppenweise Auftreten von Aufträgen in kurzen Zeiträumen bleibt wohl ein ungeklärtes Rätsel.

 Wenn jemand das Mysterium erklären kann nur zu, denn man ist ja bekanntlich nie zu alt um neue Erkenntnisse zu erlangen :-).

Wünsche euch allen frohes und erfolgreiches arbeiten.


von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Balance
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Donnerstag, 27. märz 2008
DSC_8563_239454.jpg Gestern wurde mir Mal wieder vorgeführt wie Geldgierig Menschen sein können. Ein netter junger Mann bewirbt sich um einen Job. Soweit nichts besonderes.

Doch wie es der Zufall so will und weil die Welt klein ist, arbeitet eine Freundin von mir für den besagten Herren, zwar in einem völlig anderen Bereich, aber so wie es scheint ist man auf der Suche nach zusätzlichen Geldquellen.

Foto mit freundlicher Genehmigung
von Klaus-Uwe Gerhard/pixelio www. pixelio.de
                                                                        
Soweit kann man dem aufstrebenden Geschäftsmann ja
keinen Vorwurf machen. Mein Angebot für eine    Zusammenarbeit, wurd sofort begeistert angenommen, man erklärte mir auch freudig, dass die Bezahlung ja sehr gut sei im Vergleich zu seinen anderen Tätigkeiten.

Der Hit allerdings kam ungeahnt durch meine Bekannte zum Vorschein, die von selbigen Herren meinen an ihn vergebenen Auftrag angeboten bekam. Natürlich ist man Geschäftsmann und tut nichts umsonst, also hat man sage und schreibe nur ein Drittel der von mir genannten Vergütung angeboten und somit würde man ja ohne selbst zu arbeiten den Löwenanteil einfahren. Zu dumm nur, dass es Verträge gibt die eine Weitergabe an Dritte nicht erlauben...da muss wohl jemand noch lesen üben.

Geldgier scheint heute keine Grenzen mehr zu kennen und verdienen ohne zu Arbeiten scheint im Trend der Zeit zu liegen.

Fazit für mich persönlich - irgendwas mache ich Falsch, denn ich arbeite immer noch selbst und werde auch in Zukunft auf Dienstleistungen jeglicher Art verzichten und lieber ein paar Nachtschichten zusätzlich fahren.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 6. märz 2008
gangster_07_22703.jpg

 Immer wieder werden  Arbeitssuchende über Stellengesuche für unseriöse Geschäfte rekrutiert. Die Anzeigen versprechen viel und wiegen einen in der Hoffnung den langersehnten Job gefunden zu haben.

Ob hohe Zahlungen für Informationen, was in diesem Fall zwar ärgerlich ist, aber keine weiteren Folgen hat. Schlimmer sind andere Machenschaften potenzieller Arbeitgeber. So werden so genannte Finanzagenten oder Mitarbeiter für Büroarbeiten gesucht, die Gelder weiter leiten sollen, die Gelder stammen meist aus Betrugsfällen und da die Hintermänner nicht fassbar sind, werden immer wieder eigentlich unschuldige Menschen verurteilt, denen die Annahmen eines Jobangebotes zum Verhängnis wurde.

Nähere Informationen finden Sie hier

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Auftragssuche
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