Montag, 2. juni 2008
Ja, es ist schon so Deutschland das Land der Bürokratie und Vorschriften. Heute fängt es ja schon an den Grundschulen an. Während man früher zu meiner Schulzeit seine Kinder bei Krankheit mit einem kleinen handgeschriebenen Briefchen beim Lehrer entschuldigte wenn sie nur für ein oder zwei Tage krank waren, so muss man heute schon an Grundschulen vorgefertigte Formulare verwenden, andere Entschuldigungsschreiben werden nicht mehr angenommen und auch keine Krankenmeldungen vom Arzt und im Anhang das Formular von der Schule.

Für Hitzefrei müssen die Eltern ein Formular unterschreiben, sonst bekommen die Kinder so etwas nicht mehr...für alles mögliche gibt es Formulare die in der Schule ausgeteilt werden, schön zum Ankreuzen. Für den Fall, dass die Eltern nicht wissen wie man wo ein Kreuzchen macht und wo man unterschreibt, werden die Kinder darin unterrichtet den Eltern zu erklären wo der Schule das Kreuzchen am Liebsten wäre und wo die Eltern dann doch bitte ihren Namen hinkritzeln möchten...Meine Kleine ist schon perfekt darin Formulare auszufüllen, schließlich ist sie im Lesen wirklich fit...liegt allerdings weniger an der Schule als Motivation, sondern einfach daran, dass man neugierig ist und man deshalb unbedingt schnell lesen lernen wollte und dies dann schon mal im Kindergarten angefangen hatte. Nun kann sie schon eigenständig Formulare ausfüllen und bringt diese dann schon mal fertig angekreuzelt aus der Schule mit und erklärt mir, dass es reicht zu unterschreiben, weil sie darf es ja noch nicht selbst...

So ab und an stelle ich mir schon die Frage, ob man hier mündige Erwachsene heranziehen möchte oder den Kindern gleich mal zeigen, dass in Deutschland ohne das richtige Formular mal gar nichts geht? Ich schreib jetzt mal nicht hier rein welchen Kommentar ich von einigen bekannten Lehrern dazu bekommen habe.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Dienstag, 27. mai 2008
Ja, wieder mal diskutieren die Politiker und der Vorstoß kam von der SPD. Man will etwas gegen die Altersarmut tun und deshalb will man dafür sorgen, dass auch Selbstständige verpflichtet sind in die staatliche Rentenversicherung einzubezahlen.

Ist doch schön, wir zahlen alle schön brav in die staatliche Rentenversicherung und dann, dann soll das Problem gelöst sein und die Altersarmut verschwunden *da staun sogar mal ich, wie einfach es doch sein kann*.

Man will uns vor der Armut im Alter schützen, doch wie soll das gehen, wenn feststeht, dass in Deutschland die Armut um sich greift und immer mehr Selbstständige auf Hilfe vom Amt angewiesen sind um ihre Familien zu ernähren. Will man es jetzt durch einen staatlich verordneten Rentenzwang schaffen, dass die die bis jetzt noch Gewinne machten, auch zu Bittstellern auf dem Amt werden. Das Motto der SPD lautet wohl in diesem Fall: besser jetzt arm, dann gewöhnt man sich fürs Alter dran.

Warum wird man in Deutschland das Gefühl nicht los, dass alles dafür getan wird Arbeit zum Luxus zu ernennen. Arbeitete man früher um sich etwas leisten zu können, arbeiten viele heute schon nur noch um die langen Tage mit Harz4 sinnvoll zu verbringen. Dies sorgt natürlich auch für Preisdumping vom feinsten, denn wer vom Amt gestützt wird bekommt das Meiste vom Gewinn abgezogen, also warum nicht billiger sein als der Rest, am Ende vom Monat bleibt eh für viele immer die gleiche Summe.

Wer noch arbeitet um Geld zu verdienen *zähl mich trotz der tollen Aussichten dazu* bekommt langsam einen schweren Stand, Rentenversicherungspflicht droht und die Steuererhöhungen lassen sicher auch nicht all zu lange auf sich warten.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Kultur-Schock
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Freitag, 9. mai 2008
Es ist schon erschreckend, wenn man überlegt, dass gerade Selbstständige immer mehr Arbeiten um die Einnahmen zu stabilisieren oder noch weniger zu verdienen als noch vor ein paar Jahren. Wenn man sich die Statistiken anschaut beziehen immer mehr Selbstständige neben ihren Einnahmen Harz 4 zur Aufstockung ihres Einkommens. Ab und an könnte man das Gefühl bekommen, dass dies alles vom Staat so gewollt ist.

Wer heute
"Die Zeit"
gelesen hat wurde damit konfrontiert, dass der Staat 2008 laut Schätzungen ein Minus von 1,2 Milliarden an Steuereinnahmen verbuchen wird. Die Minister wundern sich und betreiben Ursachenforschung. Doch mal ehrlich, diese Entwicklung war doch absehbar, wenn der Einzelne weniger Verdienst verbuchen kann, dann zahlt er auch weniger Steuern oder gar keine mehr. Die Armut in Deutschland greift um sich und der Staat kaschiert geschickt die Statistiken und wundert sich, dass trotz sinkender Arbeitslosenzahlen weniger Steuereinnahmen vorhanden sind. Muss man studieren um so ignorant zu sein und vorallem was muss ?

Wahrscheinlich sollte ein Studium in Politik als Grundlage dienen sich dem logischen Denken entziehen zu können, denn Mediziner, Juristen und Co können sehr wohl der Logik folgen und erleben selbst immer wieder wie bei Mehrarbeit weniger Einkommen entstehen kann.

Als Höhepunkt der ganzen Diskussion stellt sich der Nebenschauplatz der Diätendiskusion dar, wie passt diese in das Bild von sinkenden Steuereinnahmen? Na ganz klar, wir werden uns spätestens 2009 auf eine Steuererhöhung einstellen dürfen....muss doch jeder einsehen, dass Politiker eine Diätenerhöhung dringend benötigen um ihren Lebensstandard zu halten. Wer seinen eigenen halten möchte, der sollte sich dann vielleicht doch entschließen in die Politik zu wechseln oder Deutschland den Rücken zu kehren.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Kultur-Schock
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Montag, 28. april 2008
Ja, der letzte Beitrag ist schon paar Tage länger her. Lag einfach daran, dass die Telekom wegen eines neuen Betriebssystems im Moment nicht voran kommt. Naja, Verständnis habe ich bis zu einem gewissen Punkt für so etwas immer.

Aber der
Rosa Riese wäre nicht der Rosa Riese, wenn er nicht so gut wie alles versemmeln würde. Terminzusagen sind eigentlich nicht brauchbar, da man sich daran selten hält.

Nach einigen versprochenen
Rückrufen, die natürlich nicht kamen...hatte ich dann doch das Glück einen Mitarbeiter zu finden der sich sogar auskannte und schwups...DSL war innerhalb von 24 Stunden da.

Vielleicht sollte die Telekom von Zeitarbeit, Studenten und Auslagerungen mal wieder Abstand nehmen und zur Abwechslung das Fachpersonal behalten und nicht abbauen. Klar Kostenersparnis ist ja das A und O auch bei der Telekom, aber wenn es zu Lasten der Qualität geht, dann sollte sich der ehemalige Monopolist doch Gedanken machen.

Zumindest hatten meine Kunden dann doch zum größten Teil Verständnis und so darf ich jetzt jede Menge aufholen.
von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 10. april 2008
Ein Umzug ist schon so eine Sache für sich. Jeder der schon einen Umzug hinter sich gebracht hat, kennt sicher das Chaos. Kisten, Umzugskartons, Möbel die zum Teil nicht ins neue Zu-hause passen. Naja, auf jeden Fall gibt es da viel zu tun.

Doch wer mit Kind umzieht hat meist noch mehr zu tun, da sich meist Unmengen an Spielsachen in den Kinderzimmern versteckt und beim Umzug aus den Tiefen hervorkommt. Kinder können sich eben schwer von Sachen trennen und meist packt sie auch die Sammelwut (meine Tochter hat sich auf Steine spezialisiert und Schneekugeln).

Und wer natürlich auch noch wie ich im Home-Office arbeitet, hat eigentliche zwei Umzüge in einem, denn natürlich muss der ganze Bürokram mit und die ganze Technik. Also alles brav in Kisten mit guter Beschriftung verstauen und nach Wichtigkeit sortieren, damit man dann sofort weiter arbeiten kann. Theoretisch ist das ja alles immer relativ einfach, doch in der Praxis sieht es ja meist etwas anders aus, denn gerade wenn man schon fast alles verpackt hat, braucht man natürlich von den unwichtigen Sachen dann doch noch etwas. Naja, also einmal durchwühlen und dann wieder ab in den Umzugs-und Arbeitsalltag.

Doch im ganzen Chaos scheint alles noch zu funktionieren. Kind, Kochen, Wäsche, Arbeit, Einpacken, alles gut im Griff. Doch es gibt einfach Faktoren auf die man keinen Einfluss hat, so wie die liebe Telekom. Trotz beauftragtem Umzugsservice (vor ca. 5 Wochen) hakt es dann doch gewaltig, denn vor zwei Wochen auf meine Nachfrage warum noch keine Bestätigung eingegangen ist, wurde im System zwar die Kündigung des alten Anschlusses gesehen, aber der Umzug nicht. Am selben Tag kam ein Schreiben in dem der Umzug allerdings bestätigt war. Naja, also noch ein Anruf und nun staun, war gar nichts mehr im System, dafür war der Auftrag jetzt jedoch im Internet abrufbar.

Es geht um einen Umzug zwei Straßen weiter, also sogar das gleiche Wählamt, somit dürfte es kein Problem sein, das Ganze einfach zu verlegen. Ist es aber dann doch, denn DSL ist so eine böse Geschichte, DSL kann man nicht einfach umlegen, da bedarf es schon einer Einspeisung per Hand und so was kann und will die Telekom natürlich nicht einplanen, da heißt es ja mal grundsätzlich wird nachgebucht. Naja klar, festen Termin bekommt man für so etwas auch nicht, wird halt irgendwann im Laufe einer Woche gemacht. Auf konkrete Fallschilderung hin, gibt die Telekom dann doch die Auskunft es ist innerhalb von ein bis zwei Tagen möglich...aber natürlich nur, wenn man erklärt, dass einem ein normaler Telefonanschluss mal rein gar nichts nützt.

Morgen ist es dann so weit, die Telekom schaltet hier ab, wenn natürlich am neuen Standort angeschalten wird steht in den Sternen (laut Brief auch morgen, laut Mitarbeiter garantiert nicht morgen). Also überraschen lassen und fröhlich eine automatische Rückantwort für eingehende Mails  einrichten, dann man möchte ja die Kunden wissen lassen, warum man vielleicht keine Rückantwort senden kann.

Auch der Blog wird dann ruhen bis die Telekom auch DSL zaubern kann (so schwer ist es eigentlich nicht, war selbst bei der Konkurrenz in der Kundenbetreuung tätig). Vielleicht überrascht mich ja dann die Telekom in meinem ganzen Chaos und schafft es doch - Hoffnung stirbt zu letzt... ;-)


von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 3. april 2008
Vier Erstklässler diskutieren was sie später einmal werden möchten, darunter meine Tochter. Die drei Mädels sind unterschiedlich wie sie nur sein können und der Junge kommt kaum zu Wort, fast wie im echten Leben.

Sonja tönt laut los, ich will wenn ich groß bin Mama werden, genau wie meine Mama, da kann man dann den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen und Fernsehen. Wohl gemerkt, Sonjas Mama geht täglich drei Stunden arbeiten wenn Marinna und ihre zwei Geschwister in der Schule sind.

Entsetzt schaltet sich Susi ein, wie deine Mama sitzt den ganzen Tag auf dem Sofa, also ich will auch heiraten und dann wie meine Mama zwei Babys und im Büroarbeiten, nur wenn ich heirate, dann einen Mann der nicht wie Papa so viel arbeitet.

Paul zuckt die Achseln, also ich werde Papa wenn ich groß bin und dann werde ich noch Jäger. Wenn ich aber Papa bin, dann spiel ich ganz viel mit meinem Kind und nehme es auch mit in den Wald. Naja und Glaser wie Papa und Feurwehrmann und sowas mache ich dann auch noch, das geht schon nebenbei alles.

Da fragt Sonja meine Tochter: "Und du? Heiratest du auch und bekommst auch ganz viele Kinder?". Meine Tochter antwortet mit Bestimmtheit: "Also ich will dann erst Mal arbeiten, heiraten kann man später immer noch".

Paul schaut entsetzt: "Wie du willst nicht heiraten? Naja, ich aber schon. Wenn du zu lange wartest, dann gibt es keine Männer mehr".

Sonja fragt: "Was arbeitet eigentlich deine Mama?".

Meine Tochter strahlt übers ganze Gesicht und sagt voller Stolz: "Also meine Mama schreibt, die kann wirklich schreiben und so ab und an schreibt sie sogar Mal ein Buch für mich. Aber meistens schreibt Mama andere Sachen, weil sie damit ihr Geld verdient".

Sonja sagt grinsend: "Meinst du deine Mama kann für das Bilderbuch was ich gemalt habe auch etwas schreiben? Ich geb ihr auch mein Eisgeld, meinst du das reicht?"

Naja, den gefallen hab ich Sonja getan und natürlich durfte Sie ihr Eisgeld behalten. Doch in diesem Vierergespräch wird wieder einmal deutlich, dass Kinder ihre Eltern als Vorbild nehmen und nur wahrnehmen was sie auch sehen. Da ich zu hause arbeite weiß meine Tochter genau was ich tue. Bei Susi sind Ausflüge in Mamas Büro an der Tagesordnung. Sonja erlebt ihre Mutter einfach nur als Mutter und Hausfrau, da wenn Mama arbeitet es ja keiner sieht. Und Paul, ja Paul, Paul möchte einfach Papa gefallen und das ist manchmal gar nicht so einfach.



von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Balance
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Samstag, 29. märz 2008
Sicher kennt den Spruch jeder und jeder hat ihn schon zu hören bekommen, "Zeit ist Geld". Doch ist die Geichsetzung wirklich richtig?

Viele Menschen haben viel Zeit, doch meist wenig Geld und dann gibt es die andere Fraktion die haben wohl viel Geld und keine Zeit und oh staun, es gibt dann auch noch die Gruppe die Beides hat, die schaffen es tatsächlich Zeit und Geld zu haben.

Überlegt man etwas dann kann Zeit und Geld nie in direktem Zusammenhang gesetzt werden und so ist der alte Spruch dann doch nicht mehr so weise wie er auf den ersten Blick erscheinen mag.

Würde der Spruch so stimmen, dann würde man jemanden den man die Zeit stiehlt ja auch im selben Moment auch Geld stehlen und umgekehrt, dass könnte eine neue Welle von Strafanzeigen nach sich ziehen, denn bislang war Zeit stehlen noch nicht strafbar, dafür aber sehr beliebt bei so manchem.

Die andere Frage die sich stellt, wie viel Geld ist Zeit wert, eigentlich haben wir doch alle gleich viel Zeit, ein Tag hat schließlich bei jedem 24 Stunden, also müssten wir doch auch alle gleich viel Geld haben - scheint also ein grober Fehler im System zu sein.

Mal ehrlich nur wer Zeit und Geld in einem vernünftigen Verhältnis hat, der kann sich glücklich schätzen, denn was nützt Geld ohne Zeit und Zeit ohne Geld.

Aber falls der Spruch stimmt höre ich  jetzt lieber auf euch eure Zeit zu stehlen, denn sonst könnte es, bei einer Gleichsetzung mit Geld, zu zahlreichen Strafanzeigen kommen ;-) .

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Kultur-Schock
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Mittwoch, 26. märz 2008
Ja, richtig gelesen. Da Google mit You Tube immer wieder genutzt wird um rassenfeindliche Videos unters Volk zu bringen, denkt der Zentralrat über eine Klage gegen Google nach. Google sieht es natürlich etwas anderes und betont die freiwillige Selbstkontrolle als Betreiber der Plattform.

You Tube ist zwar eine gute Idee und bietet viele Möglichkeiten, doch leider wird so etwas immer wieder zu umstrittenen Zwecken genutzt. Jeder User steht somit auch in der Eigenverantwortung und sollte nicht jeden Inhalt nutzen. Gespannt sein darf man natürlich ob nun wirklich eine Klageschrift verfasst und eingereicht wird.

Rasismus an sich ist schon eine böse Sache, doch wenn er legal unters Volk getragen werden darf, dann will ich die zukünftige Entwicklung des Internets und vorallem der Gesellschaft erst gar nicht erleben. Warum können Menschen andere Menschen nicht einfach akzeptieren, sie anders sein lassen und von diesem" Anders-sein" lernen.

Es gibt nun Mal keine Kultur die sich über eine andere Kultur stellen darf.  Dasselbe gilt für Religionen, keine Religion darf sich über eine andere Religion stellen, da wir alle nur Menschen sind und keiner mehr weiß als der Andere. Die Erkenntnis, dass wir alle gleich sind sollte uns die Augen öffnen und die Toleranz im zwischenmenschlichen Bereich fördern. Es gibt nichts schlimmeres als Menschen die nicht fähig sind über ihren eigenen Tellerrand zu blicken und somit nicht fähig sind sich eigene Meinungen zu bilden.

von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Kultur-Schock
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Montag, 24. märz 2008
Langweile, ist im Home-Office undenkbar, denn wenn man gerade nichts aktuelles zu tun hat, dann sollte man sich um alles kümmern was im normalen Arbeitsalltag zu kurz kommt. Die Kunst sich zwischen den Projekten um Bürokratie zu kümmern scheint oft ein Ding der Unmöglichkeit. Finanzamt, Statistisches Bundesamt, Krankenversicherung und sonstige Pflichten wachsen in Deutschland ins Unermessliche.

Schnell verliert man anhand der vorhandenen Bürokratie die Übersicht. Wer mühsame Pflichten immer vor sich hinschiebt, wird eines Tages von ihnen eingeholt und sieht sich einem Berg von unliebsamen Aufgaben gegenüber stehen. Wenn es so weit ist, dann fällt die
Eigenmotivation oft schwer.

Das erklärte Ziel heißt in dem Fall, so schnell wie möglich hinter sich bringen, damit man sich wieder mit sinnvollen Projekten beschäfftigen kann. Die Bürokratie in Deutschland zeigt schon oft seltsame Auswüchse und macht nicht nur Selbstständigen das Leben schwer. Für jeden Vorgang im Leben ist ein Papier als Nachweis vorzulegen, was nicht schriftlich vorliegt ist in Deutschland schon lange nicht mehr existent.

Während unsere Politiker geschützt sind vor den Ausmaßen der Bürokratie, wird dem normalsterblichen Bürger immer mehr Last auferlegt und es scheint kein Ende zu nehmen. Man predigt dem Bürger Flexilibität und würgt diese durch unsägliche Bürokratie wieder ab. Man erklärt, dass auch Mütter mit mehreren Kindern Vollzeit arbeiten können, denn unsere Familienministerin macht es ja vor. Sicher ist der Ansatz gut, da ja Kinder gar nicht den Halt der Familie benötigen, hat man in der Geschichte der Menschheit seit Jahrtausenden wohl nicht verstanden, aber dank unserer Regierung wissen wir es ja jetzt.

Die Frage die sich mir als mathematisch weniger begabter Mensch stellt, wenn eine Bäckerei-Verkäuferin mit drei Kindern Vollzeit arbeiten geht und ein Kindermädchen, eine Putzfrau und eine Köchin vorrätig hält, was verdient sie wohl im Monat?

Die Frage kann wohl nur Frau von der Leyen beantworten. Oder hab ich beim Ein Mal Eins in der Schule nicht aufgepasst?



von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert Community: Lebensalltag
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Freitag, 7. märz 2008



Das gestrige Top Thema war wohl die Googlesuche.


Nein nicht die Suche über  die Suchmaschine Google, sondern die Suche nach Google im Netz.

Plötzlich gab es für viele Menschen in Deutschland kein Google mehr und bei einigen macht dies doch Kopfschmerzen. Google down? lautete zum Beispiel ein Thema im Abakus Seo Forum.

Selbst für normalsterbliche Internetnutzer war es seltsam so ganz ohne Google sein zu müssen. Es fällt eben doch schwer mit anderen Suchmaschinen zu googlen. Einige trauten sich dann doch, erstaunlich hierbei war, dass Deutschland nach Google, sofort auf Yahoo kommt. Gestern stellte Deutschland fest, dass es dann auch noch andere Suchmaschinen gibt in der großen Welt des Internets.

Schuld an dem Debakel scheint der rosa Riese zu sein. User von anderen Anbietern erreichten Googledienste, wie Googlemail, problemlos. Doch wie immer gibt es kein konkretes Statement vom rosa Riesen und so tummeln sich auch heute noch Gerüchte um das Down von Google.






von Tanja Tasci veröffentlicht in: Was ist hier passiert
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